Das Kappelner Band hatte Vertreter der CDU zu einem Gespräch in die Efeuranke geladen. Das Anliegen des Kappelner Bandes sei den Ortskern attraktiver zu machen. Dafür liegt u. a. ein Fassadenkonzept vor. Anhand der Bilder der Grafikerin könne man sich gut vorstellen, dass Westerkappeln an Attraktivität gewinnen wird, so die CDU.

Der nächste Schritt wird eine Versammlung mit den Eigentümern am 21.07 sein, um auszuloten, welche Eigentümer sich eine Veränderung Ihrer Fassade vorstellen können. Die CDU sagte zu, dass entsprechende Förderprogramme, z. B. Dorferneuerung geprüft werden müssten, damit die Hauseigentümer eine finanzielle Unterstützung bei den Veränderungen beantragen können. Aussagen dazu werden aber erst bis Ende des Jahres erwartet.

Die CDU sprach sich in diesem Zusammenhang gegen eine eigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Ortsmarketing aus. In dem Fall müßte dann wieder ein Geschäftsführer und weiteres Personal eingestellt werden. Das Geld muss im Moment zusammengehalten werden und für dringendere Projekte, wie die Feuerwache bereitgestellt werden. Wir hatten bereits in Westerkappeln eine Gemeindewerk, was wir aus Kostengründen geschlossen haben.

Weitere Wünsche des Kappelner Bandes sind eine bessere Verbindung zwischen den Einkaufzentren und der Innenstadt, hier werde die CDU ihren Antrag auf einen Zebrastreifen weiter verfolgen.
Ein weiterer Punkt sei die Innenstadtbeleuchtung, die verbessert werden müsse. Der Kirchplatz mit der grünen Wiese stand auch im Focus der Gespräche. Hier solle es, so die CDU, Verbesserungen bei der Verschattung geben. Weitere Vorschläge, wie eine Konzertmuschel werden gerade bezüglich der Fördermöglichkeiten geprüft.

Ein weiterer Wunsch des Kappelner Bandes sei die Reduzierung des Durchgangsverkehrs. Es sei aber ausdrücklich gewünscht, dass Verkehr im Innenstadtbereich möglich ist, allerdings nicht mit dem Tempo mit dem zur Zeit gefahren wird. Weiterhin werde der Ortskern als Abkürzung genutzt, wenn auf der Osnabrücker Straße zu viel los sei, so Frau Otte. In anderen Städten gäbe es bereit absenkbare Poller, wo die Kunden nach dem Einkauf einen Chip für die Absenkung bekommen könnten.

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